DJI Mavic 2 Pro & DJI Mavic 2 Zoom
Test / Bewertung / Vergleich

DJI hat mit dem DJI Mavic 2 den Nachfolger seiner sehr beliebten Drohne DJI Mavic Pro vorgestellt. Der DJI Mavic 2 greift die Stärken des DJI Mavic Pro auf und wurde in entscheidenden Punkten weiter verbessert. So erhöht sich beispielsweise die Flugzeit der Drohne, die Kamera wurde verbessert und die Signalübertragung optimiert.

Der DJI Mavic II ist auch erstmals in zwei unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Der DJI Mavic II Pro ist mit einem 1-Zoll-Sensor ausgestattet, welcher eine Auflösung von 20 Megapixel bietet. Alternativ wird der DJI Mavic II als Modell DJI Mavic II Zoom angeboten, welches über ein Zoomobjektiv zum verlustfreien zoomen über weite Strecken verfügt. Preislich liegen die beiden Modelle nah beieinander. Der DJI Mavic 2 Pro (UVP: 1.449,- €) liegt dabei etwas über dem DJI Mavic 2 Zoom (UVP: 1.249,-€).


Neuerungen beim DJI Mavic 2

Der DJI Mavic 2 hat viele funktionalen Vorteile seines Vorgängers übernommen und diese weiter verbessert. Die DJI Mavic Pro Drohne war besonders aufgrund ihrer klappbaren Ausleger und der damit verbundenen kompakten Größe sehr beliebt. Dieses Feature wurde beim Mavic 2 übernommen und etwas aufgewertet. Die Ausleger des DJI Mavic 2 wurden, - für die Variante DJI Mavic 2 Pro als auch DJI Mavic 2 Zoom - aerodynamisch verbessert um den Luftwiderstand um ca. 19% zu verringern und die Flugzeit bei höheren Geschwindigkeiten zu verlängern. Die verbesserte Aerodynamik zeigt sich allerdings auch bei der maximalen Fluggeschwindigkeit, da diese im Sport Modus auf 72 km/h erhöht werden konnte. Auch die Geometrie des Gehäuses und damit der Mechanismus zum Anklappen der Ausleger wurde überarbeitet und leicht verändert. Insgesamt ist de DJI Mavic 2 im Vergleich zu seinem Vorgänger etwas gewachsen, allerdings immer noch ein sehr kompakter Multicopter.

Optisch bleibt der DJI Mavic 2 seinem Vorgänger auch farblich weitestgehend treu. Das Gehäuse ist in einem Grauton gehalten, wobei dieser etwas heller als beim DJI Mavic Pro ausfällt. Das Gehäuse wurde aus Kunststoff gefertigt und ist daher sowohl leicht, als auch sehr robust. Das durchdachte Konzept der Drohne setzt sich auch bei der Kamera fort, da hier der Gimbal überarbeitet wurde. Besonders in Bezug auf den Vorgänger DJI Mavic Pro ist dieser deutlich robuster ausgeführt und unempfindlicher gegenüber Berührungen.

DJI hat beim DJI Mavic II ebenfalls die Rotoren überarbeitet und diese hinsichtlich der Geräuschentwicklung verbessert. Im aktuellen Modell sind die sogenannten Low-Noise-Propeller standardmäßig verbaut. Beim Vorgängermodell waren diese erst in der Platinum Variante enthalten. Der Unterschied zu Standardpropellern der DJI Mavic Pro Reihe ist deutlich hörbar. Durch die neuen Propeller, welche sowohl in de Pro als auch der Zoom Variante verbaut wurden, ist der Flug der Drohne angenehmer und weniger störend für das Umfeld.

Eine weitere Veränderung ist im Bereich des Akkus erkennbar. Der DJI Mavic 2 verfügt wie sein Vorgänger über eine Ladestandsanzeige am Akku, allerdings ist diese nicht mehr durch mehrere untereinander angeordnete LED-Punkte realisiert, sondern über einen Leuchtring um den Ein-/Aus-Schalter des Akkus.


Gemeinsamkeiten zwischen DJI Mavic 2 Zoom und DJI Mavic 2 Pro

Beide Modelle sind bis auf die Kamera bei ihren Abmessungen gleich und verfügen über das gleiche Gehäuse. Daher sind auch die anklappbaren Ausleger bei beiden Drohnenmodellen vorhanden und funktionieren identisch. Somit sind beide Modelle ideal für Urlaube, Reisen oder Wandertouren geeignet, da sie ein geringes Gewicht und einen geringen Platzbedarf haben.

Unabhängig von der gewählten Kamera weisen beide Modelle – DJI Mavic 2 Pro und DJI Mavic 2 Zoom – eine Bitrate von 100 Mbps auf und unterstützen beide den H.265-Codec. Mit einer Auflösung von 1080p lassen sich mit beiden Kameras unfassbare 120 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Bei einer Auflösung von 2,7K sind 60 Bilder pro Sekunde möglich und bei 4K-Aufnahmen immerhin noch 30 Bilder pro Sekunde.

Bei der Bildaufnahme kann wie gewohnt zwischen einer Aufnahme als JPEG oder alternativ im Adobe Rohdatenformat DNG gewählt werden.

Wird die Drohne mittels eines Livebildes geflogen, so wird dieses in einer 1080p Auflösung übertragen. Durch das verbesserte Signalübertragungssystem DJI OcuSync 2.0, welches in beiden Drohnenmodellen verbaut ist, werden Reichweiten von bis zu acht Kilometern (nach dem FCC-Standard) bzw. fünf Kilometern (nach dem CE-Standard) erreicht. Eine weitere Neuerung hinsichtlich der Signalübertragung wurde erstmals im DJI Mavic 2 Modell vorgestellt. Die Drohne unterstützt während des Fluges den automatischen Wechsel zwischen dem 2.4 GHz-Frequenzband und dem 5,8 GHz-Frequenzband. Zur Steuerung der Drohnen können die OcuSync-Fernsteuerung oder alternativ die DJI Goggles, die DJI Goggles RE oder die kommenden DJI Goggles II verwendet werden.

Beide Modelle verfügen über die gleichen Akkus und Ladegeräte. Das Ladegerät hat sich optisch etwas verändert wodurch es runder und kompakter, allerdings auch designtechnisch etwas moderner wirkt. Das neue Netzteil bietet eine intelligente Zusatzfunktion. Es wurde um ein integriertes USB-Kabel erweitert, womit sich der Flugcontroller oder die Fernsteuerung auch ohne ein separates USB Kabel oder den passenden Powerbank Adapter laden lassen. Diese Idee ist vermutlich nicht revolutionär, allerdings ist der Komfortgewinn enorm.

Der Controller wurde ebenfalls überarbeitet und beim neuen Modell lassen sich, ähnlich wie dies vom Mavic Air Modell bekannt ist, die Joysticks abnehmen. Der Transport des Controllers wird damit erheblich erleichtert, da dieser dadurch deutlich kompakter ist.

Der Lieferumfang bietet neben dem Akku und Ladegerät übliches Zubehör wie Ersatzpropeller, diverse Kabel und Accessoires. Wer mit dem Vorgängermodell DJI Mavic Pro länger fliegen wollte, konnte die Fly More Combo kaufen. Diese wird beim DJI Mavic 2 nicht mehr angeboten, allerdings ist ein DJI Mavic 2 Fly More Kit erhältlich, welches neben Zusatzakkus auch ein Kfz-Ladegerät, eine Schultertasche, Power Bank Adapter, eine Aufladestation und Ersatzpropeller beinhaltet.

Beide Drohnen haben hinsichtlich des Gewichts mit über 20% zugelegt. Während der DJI Mavic Pro ein Fluggewicht von 734 Gramm hatte, liegen beide Modelle des DJI Mavic 2 mit über 900 Gramm deutlich darüber. Der DJI Mavic II Pro (907 Gramm) ist dabei unmerklich schwerer als der DJI Mavic 2 Zoom (905 Gramm). Beide Drohnen benötigen daher eine Kennzeichnung in Form einer Drohnenplakette. Genauere Infos hierzu findet ihr in unserem entsprechenden Artikel über Drohnenkennzeichnung.

Die Drohne wurde in vielerlei Hinsicht optimiert und somit sind auch bezüglich der möglichen Flugzeit Fortschritte erzielt worden. Die DJI Mavic 2 Drohne hat eine maximale Flugzeit von bis zu 31 Minuten und übertrifft damit ihre Vorgängerin um 4 Minuten. Dies mag im ersten Moment nach nicht viel klingen, allerdings sind das immerhin knapp 15%.


Kamera der DJI Mavic 2

Bei der neuen DJI Mavic 2 werden zwei unterschiedliche Modelle angeboten. Die DJI Mavic 2 Pro und die DJI Mavic Zoom. Wir werden beide Modelle vorstellen und die Unterschiede entsprechend erläutern.

Kamera der DJI Mavic 2 Pro – 1 Zoll Sensor & Hasselblad Kamera

Die schwedische Firma Hasselblad ist branchenintern bekannt für Profikameras und Kamerasysteme im High-End-Bereich, weshalb die Marke den meisten Endkunden daher kein Begriff sein wird. DJI hat das Unternehmen Mitte 2017 zu großen Teilen übernommen und nun die DJI Mavic 2 Pro mit einer Kamera aus dieser Zusammenarbeit bestückt.

Die verbaute Hasselblad-Kamera verfügt über einen 1 Zoll CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 20 Megapixeln. Damit befindet sich die neue Kamera der DJI Mavic 2 Pro auf einem ähnlichen Niveau wie die Kamera der DJI Phantom 4 Professional. Allerdings verfügt die Kamera der DJI Mavic II Pro über eine einstellbare bzw. variable Blende von f2.8 bis f.11.

Die Kamera bietet keinen verlustfreien Zoom, da dies der DJI Mavic 2 Zoom vorbehalten bleibt. Im Vergleich zur Vorgängerdrohne DJI Mavic Pro bietet die DJI Mavic 2 Pro eine vierfach höhere Reserve, wodurch sich bessere Bild- und Videoergebnisse erzielen lassen.

HDR-Videos, besonders im 10-bit HLG Standard, sind mit der Kamera ebenfalls problemlos möglich und bieten spektakuläres Bildmaterial, ohne dass größere Nachbearbeitungen erforderlich sind. Wer allerdings hochwertige Nachbearbeitungen des Materials plant, wird sich besonders über das flache Farbprofil namens Dlog-M freuen. Dieses wird in beiden Drohnenmodellen, dem DJI Mavic 2 Pro und dem DJI Mavic 2 Zoom, erstmals eingeführt.

Kamera der DJI Mavic 2 Zoom – bis zu 4-facher verlustfreier optischer Zoom

Für Einsteiger ist es schwierig eine gute Drohne mit einem verlässlichen Zoomobjektiv zu finden. Meist sind diese Kamerasysteme im Bereich der professionellen Drohnen angesiedelt und preislich deutlich teurer. Mit der DJI Mavic 2 Zoom bietet DJI erstmals im Einsteigerbereich eine Drohne mit verlustfreien Zoom an. Die Drohne in der Zoom Ausführung ist mit einem 1/2.3 Zoll-Sensor ausgestattet, welcher mit einer fixen Blende von f2.8 12 Megapixel bietet. Je nach Auflösung kann mit der Kamera verlustfrei gezoomt werden kann. Bei einer 4K-Aufnahme ist ein zweifacher Zoom und bei einer FullHD-Aufnahme ein vierfacher verlustfreier Zoom möglich. Dieser vierfache verlustfreie Zoom setzt sich aus einem zweifachen optischen und einem zweifachen verlustfreien digitalen Zoom zusammen.

Die Möglichkeit zu zoomen eröffnet dem Fotografen die Möglichkeit völlig neue Aufnahmen zu generieren. Es ist damit möglich in gefährlichen Gebieten, beispielsweise in Felsspalten hinein, zu filmen oder gefährliche Objekte wie Raubtiere als Motiv nah heranzuholen. Außerdem kann durch geschicktes Zoomen ein gewünschtes Objekt näher herangeholt werden und damit Flugzeit zur Überbrückung der Distanz eingespart werden. Besonders bei Landschaftsaufnahmen ist diese Funktion hilfreich.

Die DJI Mavic 2 Zoom wurde außerdem mit einem neuen Hybrid-Autofokus ausgestattet. Dieser Hybrid-AF besteht aus Phasen- und Kontrastfunktionen und ist im Vergleich zum Autofokus des DJI Mavic Pro rund 40% schneller und laut Herstellerangaben deutlich genauer.


Überarbeitung der Sensoren

Drohnen werden mit immer ausgefeilteren Assistenzsystemen ausgestattet um die Steuerung zu erleichtern, Standardabläufe zu übernehmen und Einsteigern die Bedienung der Drohnen zu erleichtern. Auch bei der neuen DJI Mavic 2 Pro als auch bei der DJI Mavic 2 Zoom wurden die Assistenzsysteme überabreitet und um zusätzliche Sensoren erweitert.

Besonders im Bereich der Kollisionswarnung und –vermeidung wurden neue Sensoren sowie Flugmodi eingeführt. Das Gehäuse der DJI Mavic 2 wurde auf der linken und rechten Seite mit visuellen Kamerasensoren ausgestattet und unterhalb des Gehäuses befindet sich ebenfalls ein dualer 3D-Kamerasensor. Die Sensoren an der Seite der Drohne dienen von allem der Unterstützung bei intelligenten Flugmodi wie beispielsweise dem ActiveTracking-Modus. Hierbei werden die Sensoren genutzt, um bei Seitwärtsbewegungen nicht mit Hindernissen zu kollidieren. Aktuell werden die Sensoren ausschließlich beim ActiveTracking genutzt und noch nicht in anderen Flugmodi. Eventuell wird ihre Funktionalität zukünftig durch entsprechende Firmware-Updates erweitert.

An der Vorderseite der Drohne sowie an der Rückseite befinden sich ebenfalls Sensoren zur Erfassung der Umgebung und zur Warnung im Falle einer möglichen Kollision. Zusätzlich befindet sich an der Oberseite ein 3D-Sensorik, welche die Drohne nach oben hin absichert.

Durch das erweiterte Sensorpaket wird die DJI Mavic 2 Drohne deutlich besser vor Zusammenstößen bewahrt und die Sicherheit beim Fliegen erhöht. Selbst Einsteiger können sich nach relativ kurzer Zeit an riskantere Motive herantrauen, sollten sich allerdings nicht ausschließlich auf die Sicherheitssysteme verlassen.

Die nach unten gerichteten Sensoren der DJI Mavic 2 Pro und DJI Mavic 2 Zoom zur Stabilisierung der Flughöhe und Position über das Vision Positioning System (VPS) wurde ebenfalls verbessert. Hierfür wurden LED-Lichter an der Unterseite angebracht, welche für eine bessere Ausleuchtung des Bodens sorgen und damit ein stabileres Starten, Landen und schweben in geringer Höhe erlauben. Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen wie beispielsweise in der Dämmerung unterstützen die LED-Lichter die eingebauten Sensoren.

Durch die neuen und überarbeiteten Sensoren kann die DJI Mavic 2 Drohne deutlich sicherer und komfortabler geflogen werden, da die Drohne bevorstehende Kollisionen selbstständig erkennt und entsprechend reagiert. Trotz all dieser Fortschritte, sollte man sich nicht ausschließlich auf die Sensoren verlassen, sondern auch weiterhin die Drohne im Auge behalten.


Flugverhalten der DJI Mavic 2 Pro und DJI Mavic 2 Zoom

DJI hat mit dem DJI Mavic Pro eine Drohne vorgestellt, welche trotz einfacher Bedienbarkeit ein herausragendes Flugerlebnis bietet. Dieses Prinzip wurde bei der DJI Mavic 2 Pro als auch bei der DJI Mavic 2 Zoom Drohne wieder aufgegriffen und weiter verbessert. Die DJI Mavic 2 übertrifft ihre Vorgängerdrohne eindrucksvoll hinsichtlich Stabilität und Genauigkeit und bietet weiterhin eine einfache und intuitive Bedienung der Drohne und des Kamerasystems.

Bezüglich des Flugverhaltens ist die DJI Mavic 2 Pro und die DJI Mavic 2 Zoom unangefochten. Besonders die sehr stabilen Start- und Landemanöver durch das mit LEDs verbesserte Vision Positioning System (VPS) und die schnelle Reaktionsgeschwindigkeit der Drohne zeichnen die Mavic Serie von DJI aus. Die DJI Mavic 2 Drohne erreicht im Vergleich zum Vorgängermodell noch höhere Geschwindigkeiten und bleibt auch durch Einsatz der sehr gut umgesetzten GPS-Positionierung im Flug- und Schwebemodus stets stabil.

Die DJI Mavic 2 Pro und DJI Mavic 2 Zoom Drohnen verfügen über eine ganze Reihe von Assistenzsystemen, welche einerseits atemberaubende Aufnahmen ermöglichen und andererseits die Drohne vor Abstürzen schützen. Bereits bekannte Funktionen wie das Zurückkehren zum Startpunkt und das Landen der Drohne bei sehr niedrigem Akku sind ebenfalls wieder enthalten. Besonders bei Sportlern beliebte Flugmodi wie ActiveTracki, FollowMe oder auch Waypoints zum Abfliegen einer definierten Route beherrschen beide Drohnen ebenfalls. Für Landschaftsaufnahmen eigenen sich besonders die Flugmodi für Panorama-Aufnahmen, Point of Interest (POI) und TapFly.

Beim Flug mit der neuen DJI Mavic 2 Pro und der DJI Mavic 2 Zoom fallen die Vorteile der neuen Sensoren sofort auf. Dank des optimierten Advanced Pilot Assistance Systems (APAS) in Verbindung mit der erweiterten Sensorik ist die Hinderniserkennung deutlich verbessert und schneller. ActiveTrack 2.0 arbeitet bei der DJI Mavic 2 im Gegensatz zum Vorgängermodell DJI Mavic Pro auch mit der Hauptkamera, nutzt aber zusätzlich noch die 3D-Sensoren. Dadurch wird die Erkennung zuverlässiger und genauer. Die verbesserte technologische Lösung erlaubt außerdem, Objekte auch mit der Höchstgeschwindigkeit der Drohne von bis zu 72 km / h zu verfolgen.

Auch der Point of Interest (POI) Modus wurde weiterentwickelt und verbessert. Das Objekt welches von der Drohne umrundet werden soll, muss nun nicht mehr zuerst überflogen und anschließend markiert werden. Es genügt, bei POI 2.0 das zu umrundende Objekt mit einem Rahmen zu versehen und anschließend den Radius für das Objekt festzulegen. Eine ähnliche Funktionalität ist bereits vom Flugmodus ActiveTrack bekannt.

Die beiden Modelle der DJI Mavic 2 Reihe erhalten auch einen neuen Flugmodus. Beim sogenannten Hyperlapse bieten sich dem Piloten neue Möglichkeiten kreative Luftaufnahmen zu erstellen. Bisher war es nahezu unmöglich bzw. nur mit exzessiver Nachbearbeitung des Videomaterials möglich Hyperlapse-Aufnahmen zu erstellen. Die DJI Mavic 2 Pro und DJI Mavic 2 Zoom Modelle erstellen solche Hyperlapse Videos nun völlig selbstständig aus der Luft. Das Aufnahmeintervall liegt bei beiden Modellen bei 0,5 bis zu 2 Sekunden. Durch Einsatz weiterer Modi wie Free, Course Lock, Waypoints und Circle lassen sich unterschiedliche Submodi innerhalb der Hyperlapse Aufnahme erstellen.

Ein Flugmodi bleibt allerdings der DJI Mavic 2 Zoom vorenthalten. Beim Dolly-Zoom-Modus bzw. dem Vertigo-Effekt-Modus bewegt sich die Drohne wie ein Zug auf Schienen, während das Motive bei sich gleichzeitig verändernder Brennweite noch während des Fluges in unveränderter Größe im Bild bleibt. Daraus entsteht ein Vertigo-Effekt, wobei der Hintergrund beim „Dooly-In“ größer und beim „Dooly-Out“ kleiner wird. Dem Betrachter entsteht ein spektakulärer, sogartiger Effekt.


Fazit zur DJI Mavic 2 Pro und DJI Mavic 2 Zoom

DJI hat es mit der zweiten Generation der Mavic Drohne erneut geschafft, eine besonders vielseitig einsetzbare und leicht zu steuernde Drohne zu entwickeln. Zusätzlich hat die Drohne sehr kompakte Abmessungen und kann dadurch bequem in einem Rucksack oder einer Tasche verstaut werden. Damit ist die Drohne überall dabei und bietet trotz ihrer geringen Abmessungen einen enormen Funktionsumfang.

Ob man sich für die DJI Mavic 2 Pro oder die DJI Mavic 2 Zoom entscheidet, hängt vom gewünschten Einsatzgebiet ab. Möchte man viele Aufnahmen mit Zoom erstellen oder den Dolly Zoom Flugmodi nutzen, sollte man zur DJI Mavic 2 Zoom greifen. Ansonsten ist die DJI Mavic 2 Pro durch ihre bessere Kamera und einstellbare Blende vielseitiger einsetzbar und bietet genügend Reserven für eine anschließende Bildbearbeitung.

Die Assistenzsysteme zur Unterstützung des Piloten sind in beiden Modellen vorhanden und bieten neben Sicherheits- auch einige Komfortfunktionen. Durch die Kombination von umfangreichen Funktionen, robustem Design und leistungsstarkem Antrieb eignet sich die Drohne sowohl für den Hobby- als auch für den professionellen Bereich.


Ausgewählte technische Daten

DJI Mavic Pro

DJI Mavic Zoom

Kamera

Sensor 1'' CMOS
Tatsächliche Pixel: 20 Millionen
1/2.3'' CMOS
Tatsächliche Pixel: 12 Millionen
Fotomodi Einzelaufnahme
Serienbildaufnahme 3/5 Bilder
Belichtungsreihe (AEB): 3/5 3/5 fokussierte Frames bei einer Lichtwert-Stufenabweichung von 0,7Intervall:
(JPEG: 2/3/5/7/10/15/20/30/60 sRAW: 5/7/10/15/20/30/60 s)
Videoauflösung 4K: 3840×2160 24/25/30 fps
2,7K: 2688x1512 24/25/30/48/50/60 fps
FHD: 1920×1080 24/25/30/48/50/60/120 fps
Fotoformate JPEG, DNG (RAW)
Videoformate MP4/MOV (MPEG-4 AVC/H.264, HEVC/H.265)

Drohne

Startgewicht 907 g 905 g
Abmessungen Gefaltet:
214×91×84 mm (Länge×Breite×Höhe)
Entfaltet:
322×242×84 mm (Länge×Breite×Höhe)
Max. Geschwindigkeit 72 km/h (Sport-Modus)
Max. Flughöhe über dem Meeresspiegel 6000 m
Max. Flugzeit (Ohne Wind) 31 Minuten (ohne Wind bei 25 km/h)
Max. Flugdistanz (Ohne Wind) 18 km (bei 50 km/h)
Ortung GPS + GLONASS
Interner Speicher 8 GB

Fernsteuerung

Betriebsfrequenz 2.400 - 2.483 GHz; 5.725 - 5.850 GHz
Max. Übertragungsreichweite (Ohne Hindernisse und Interferenzen) 2,400 - 2,483 GHz; 5,725 - 5,850 GHz
FCC: 8000 m
CE: 5000 m
Unterstützte USB-Schnittstellen Lightning, Micro-USB (Typ-B), USB-C
Unterstützte Größen für Mobilgeräte Max Länge: 160 mm; Max. Dicke: 6,5-8,5 mm

Akku

Kapazität 3850 mAh
Spannung 15,4 V
Akkutyp LiPo 4S
Energie 59.29 Wh
Eigengewicht 297 g